Txotx
10. Mai 2009
Im Baskenland wird auch eine Art Apfelmost gemacht, der heisst hier Sidra. Man kann den Sidra in manchen Bar’s drinken, oder auch in sogenannten Sidrerias. Das sind im Prinzip die Betriebe die den Sidra herstellen, mit einer eigenen Gastwirtschaft. In der Zeit des Txotx, von Mitte/Ende Jänner bis 2 Wochen nach Ostern, kann man in den Sidrerias ein typisches Menü bestehend aus
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Getaria
9. Mai 2009
Da man vom Strand von Zarautz aus schön die kleine Insel (Halbinsel?) von Getaria (dem nächsten Ort) sehen konnte, gings nach dem Pferderenne gleich dorthin. Die Straße nach Getaria ist an den Küstenhang gebaut und schlängelt sich somit sehr schön an der Küste entlang, mit dem Meer gleich darunter.
Carrera de Caballos
8. Mai 2009
Letzten Samstag fand in Zarautz am Strand ein Pferderennen statt. Dies war das erste Mal dass ich in Zarautz war. Zarautz ist relativ bekannt, weil es sich dort wunderbar zum Surfen eignet. Der Strand ist irrsinnig lang und selbst bei Ebbe und relativ ruhigem Meer waren beachtliche Wellen zu sehen.

Strand in der einen Richtung…

…und in die andere Richtung
Pamplona
23. April 2009
Pamplona, berühmt für den Stierlauf (San Fermin, encierro), liegt in der Autonomen Provinz Navarra südöstlich des Baskenlands und ist ca. 70 km entfernt von San Sebastián. Außerdem ist die tecnun nur die Abteilung für Ingenieurswissenschaften der Universidad de Navarra in Pamplona — das heisst der Hauptcampus meiner Uni liegt in Pamplona.
Aufgrund dessen bietet die tecnun jeweils zu Semesterbeginn einen Ausflug für die Erasmusstudenten nach Pamplona an, mit Führung über den Campus der Universität und anschließend einer Führung durch die Stadt. Ich nahm da gleich zweimal daran teil, weil es jeweils ein schöner Ausflug war, und einmal war ich mit meiner Freundin in Pamplona — ich war jetzt also schon dreimal dort!
Die Universität
Die Universidad de Navarra ist eine Privatuniversität des Opus Dei, einer katholischen Organisation, die besonders in Spanien aktiv und einflussreich ist.

Im Rektorengebäude der Uni — sehr mondän und auf sehr alt, stammt jedoch aus den 50ern…
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Burgos
16. April 2009
Letzten Montag (Ostermontag) war dann ein Ausflug nach Burgos fällig.
Burgos ist eine Stadt in der (sehr großen) autonomen Provinz Castilla y León.
Castilla y León liegt westlich von La Rioja und südwestlich des Baskenlands. Burgos ist die näheste bekannte Stadt in Castilla y León vom Baskenland aus gesehen, die Entfernung von San Sebastián beträgt ca. 200 km.

Übersicht über Stadt mit Kathedrale
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Dia del Patron
20. März 2009
Hi!
Gestern war Dia del Patron an der tecnun — das ist der Tag des Schutzheiligen der Techniker, und das ist, natürlich!, Josef, unser alter Zimmermann (wohl noch das einem Ingeniero am nächsten kommende…).
Aus diesem Anlass gibt es am Campus ein großes Fest mit Konzerten von Schüler.. äh Studentenbands und mit von Studenten betriebenen Ständen an denen man die Köstlichkeiten aus der jeweiligen Heimatregion verkosten kann. Es erinnert tatsächlich an ein Schulfest — unser Campus ist ja auch nicht so groß — trotzdem sehr nett, speziell wenn das Wetter so grandios ist, wie es gestern war!
St. Patrick’s Day
18. März 2009
Hola!
Gestern war St. Patrick’s Day! Eigentlich wär ich ja zu einem „Kochkurs“ gegangen, aber nachdem eine Irische Professorin der tecnun zur gleichen Zeit eine kleine St. Patrick’s Day Feier organisiert hatte, und auch den Raum mit Küche und großer Tafel benutzen wollte, der für solche Ereignisse an der Uni existiert, wurden diese beiden Events zusammengelegt und unser Koch mit der Zubereitung des Festmahls beauftragt.
Bergsteigen, Txindoki
15. März 2009
Nachdem die Tour auf den Aizkorri nicht besonders vom Wetter begünstigt war, so hatten wir mit dem Txindoki (am 26.10. — österreichischer Nationalfeiertag — Tag des Wanderns und so :-) ) mehr Glück. Leider waren wir etwas spät am Fuß des Berges angekommen und uns kamen die anderen Bergwanderer bereits entgegen, und wir waren die einzigen die noch in Richtung Gipfel unterwegs waren. Hatten wir schon von vielen die komischen Blicke bemerkt („was wollen die denn, gehen die noch rauf?“) hat sich dann eine Frau dann doch noch durchgerungen uns zu fragen ob wir denn noch ganz rauf wollten — wir versicherten ihr dass uns durchaus bewusst war, dass es bereits ein bißchen spät war und zur rechten Zeit umkehren würden. Das war um ca 15:00.
Um 16:00 waren wir an einem Punkt angekommen der uns für eine Rast gut erschien und wo wir dann beschlossen dort noch die Sonne zu genießen, Fotos zu machen und dann umzukehren. Das war schon noch ein schönes Stück vom Gipfel entfernt (und dazwischen lag auch noch der steilste Teil) und nachdem dort so ca. 18:00 die Sonne weg ist, war das auch eine gute Entscheidung.
Bergsteigen, Aizkorri
6. März 2009
Ja ich war im Baskenland auch bereits Bergsteigen. Oder zumindest Bergwandern. Die absoluten Höhen sind hier natürlich nicht so wahnsinnig groß, aber wenn man bedenkt, dass der Meeresspiegel in umittelbarer Nähe ist, dann sind es schon schöne Gipfel die da aus der Landschaft herrausragen.
Das ist überhaupt schön hier: Man fährt einige Kilometer ins Hinterland und schon merkt man schon gar nicht mehr, dass man irgendwo in „Spanien“ ist, sondern man fühlt sich durch die Hügel/Berglandschaft sehr stark an Österreich erinnert.
Die erste Bergwanderung führte uns auf den Aizkorri, einen laut Informationen im Internet (sehr gute Bergsteigerinformationen fürs Baskenland: Mendikat) und in Reiseführern sehr schönen Berg. Die Wahl auf diesen Berg wurde noch dazu begünstigt, dass wir (Marc und ich) in der Calle Aizkorri wohnen…
Ich kann mich noch erinnern, dass wir an einem Samstag Mitte Oktober (lt. Fotos der 19.10.) sehr bald in der Früh aufgebrochen sind (07:00 Uhr), da zum Aizkorri eine 1 1/2 h Autofahrt bevorstand. Der Aizkorri lässt sich gut von Aranzazu aus besteigen, einem Ort an dem auch eine spirituelle Begenugsstätte existiert, mit neuerdings modernem Kongresszentrum oder sowas ähnlichem…. Wikipedia Eintrag (Englisch)

leize gorria — Kommunistenbar
Festtafel
Nicht nur andere Leute kamen uns entgegen
Aranzazu, mit Basilika