Logroño

14. April 2009

So heisst die Hauptstadt der Provinz La Rioja (durch den Wein sehr bekannt) und letzten Freitag (Karfreitag) besuchten wir diese eher kleine Stadt.

Von San Sebastián ist Logroño ca. 160 km entfernt, die Stadt hat ca. 150 000 Einwohner und liegt direkt am Ebro.
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Storchennest im Ebropark

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Puente de Piedra über den Ebro, hier geht der Camino drüber

(Viele Fotos!)
Wir sind dorthin gefahren weil es schon außerhalb des Baskenlands liegt (ich hatte schon so viel im Baskenland gesehen bis dahin…) und weil es in San Sebastián keine dieser bekannten Osterprozessionen (zumindest unserem wissen nach) gibt.

Die Stadt


Wir verbrachten den bewölkten und leicht verregneten Nachmittag damit, die Stadt zu erkunden, und uns in verschiedenen Cafés und Bars aufzuwärmen und kleine Mahlzeiten zu uns zu nehmen.
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Plaza de Toros, Stierkampfarena

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Kongresszentrum Riojaforum

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Frontportal der Kathedrale

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Kathedrale

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Der Camino der in Pamplona startet, führt durch Logroño durch weiter nach Burgos

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Seitenportal einer der vielen Kirchen

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Man begnet in der Altstadt auch oft mordernerer Kunst

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Die Prozession


Die Osterprozession war auf 19:30 angesetzt, und um diese Zeit machten wir uns auf den Weg Richtung Hauptplatz und Kathedrale.
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Zusammenbau des Tragegestells mit der Kreuzwegsszene am Nachmittag

Leider sind die Logroñés ein bisschen wasserempfindlich, und weil es leicht regnete, wurde die Prozession abgesagt. In der Kathedrale selbst wurde zwar noch eine dieser bekannten Tragegestelle mit einer Marienstatue und vielen Kerzen und Blumen ein bisschen zur für mich sehr militärisch klingender Musik (sehr viele Trommeln…) umhergeschaukelt, und man konnte von außen dabei zusehen, aber das wars dann schon…
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Menschentraube vor dem Hauptportal der Kathedrale

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Typische Karfreitags(trauer)-Tracht? No sé…

Und falls man vorher, von wo auch immer, das Klischee von sehr frommen und gläubigen Spaniern im Kopf hatte — zumindest eine Bestätigung konnte man in Logroño dafür nicht finden.
Die Leute beobachteten das ganze Schauspiel eher, als dass sie ein Teil einer religiösen Handlung waren. Da wurde links und rechts neben mir (als wir in der Menschentraube standen) auch mal mit dem Handy telefoniert oder sich laut unterhalten — für die war das genauso ein Schauspiel wie für uns Touristen. Auch die Absage der Prozession schien niemand so wirklich zu stören — es war ohnehin mehr ein gesellschaftliches Ereignis, ein Grund sich herauszuputzen und fortzugehen — und somit war es auch kein Problem, dass man statt an der Prozession teilzunehmen gleich in die nächste Bar ging…
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Die Trage wäre bereit gestanden, nur der Regen verhinderte alles.

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Störche


Ja die Störche dürften in dieser Gegend in Spanien ihr Winterquartier besitzen. Nicht nur auf diesem einen Turm im Ebropark sahen wir ein Storchennest, sondern auch auf einem weiteren Gebäude gleich mehrere:
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Auf diesem Gebäude konnte man bis zu fünf Störche beobachten

Und als wir (viel später) auch mal an die Vorderseite dieses Gebäudes kamen wurde uns klar warum auf genau jenem so viele Störche zu sehen waren:
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Krankenhaus von Logroño

Ich nehme an, dass die Geburtsstation hier gut zu tun hat :-)

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